
KraftFarben
Empowerment für People of color
Meine Praxis bietet einen geschützten Raum für alle von Rassismus und Diskriminierung betroffenen Menschen. Empowerment für People of Color in einer weißen, heteronormativen Mehrheitsgesellschaft.
Schwerpunkt meiner Arbeit als Rehabilitationspädagogin und Kreativtherapeutin sind emotionale Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören psychosoziale Auffälligkeiten wie Autismus, Suchterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Ich arbeite ganzheitlich, ressourcenorientiert und machtkritisch, sowohl mit Kindern und Jugendlichen, als auch mit Erwachsenen. Zu meinen Klientinnen und Klienten zählen binationale Paare ebenso wie Elternteile von Schwarzen Kindern, die selbst nicht Schwarz sind. In meiner Praxis sind alle willkommen, die sich als Schwarz, People of Color oder von Rassismus betroffen verstehen und sowie ihre Bezugspersonen.
Meine therapeutische Herangehensweise ist die Kunsttherapie. Diese Therapie arbeitet mit Bildern und Formen, wo Worte versagen. Durch Bilder ist der Zugang selbst zu sehr schwierigen Themen und Traumata möglich. Jedes Thema findet in der Kunsttherapie Raum und Ausdruck.
Kraftfarbe ist der Fachbegriff für Lieblingsfarbe, eine Farbe, die uns stärkt und begleitet. Ziel ist es, empowernde Strategien zu entwickeln, um aus unserer Hautfarbe, unserer Identität und unserer Geschichte Kraft zu schöpfen. Deshalb ist der Name KraftFarben für mich Programm.
Ich bin eine Schwarze Frau, Mutter und Kunsttherapeutin, die eine feministische, rassismuskritische und gendersensible Haltung vertritt und lebt. Durch meine eigenen Diskriminierungserfahrungen weiß ich, wie schwierig der Alltag als Schwarze Person in Deutschland sein kann und wie wichtig Selbstermächtigung ist.
Ich bin 1987 in Kiliba (Demokratische Republik Kongo) geboren und bis zu meinem fünften Lebensjahr in Kinshasa aufgewachsen. 2008 habe ich in Deutschland Abitur gemacht. Mein Studium der Rehabilitationswissenschaften und Kreativtherapien habe ich 2013 erfolgreich abgeschlossen. Schon während meines Studiums habe ich mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Als Rehabilitationspädagogin und Kreativtherapeutin war ich dann in der Arbeit mit Geflüchteten, in der Kinder- und Jugendhilfe und in der aufsuchenden Arbeit tätig. Ich habe eine Zusatzausbildung als Kunsttherapeutin und bin Lehrerin für Autogenes Training.